Neue Umrechnungsart Minimale Weißkomprimierung

Das DeviceLink-Modul wurde durch eine weitere Umrechnungsart ergänzt.
Die neue Option Minimale Weißkomprimierung ist prinzipiell vergleichbar mit der Umrechnungsart Minimale Komprimierung. So wird bei beiden Rendering-Optionen der Weißpunkt so komprimiert, dass keine Papiersimulation entsteht.
Der Unterschied der beiden Optionen besteht darin, dass die Minimale Komprimierung eher eine perzeptive Umrechnung ist, da hier auch der Schwarzpunkt komprimiert wird. So wird ein maximal dynamischer Kontrastumfang ohne Verluste in den Schattendetails ermöglicht. Minimale Weißkomprimierung hingegen kann eher als absolut farbmetrischer Rendering Intent, ohne die Komprimierung des Schwarzpunktes, angesehen werden. Da die Minimale Weißkomprimierung nur den Weißpunkt und nicht den Schwarzpunkt komprimiert, kann eine sehr hohe Übereinstimmung zwischen dem Quell- und Zielfarbraum erreicht werden. Das ist vorteilhaft für eine medienübergeifende Farbdarstellung oder dem Druck auf leicht unterschiedlichen Materialien.

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